Welche Länge ?

Es geht nach Körpergewicht und Körperlänge. Die perfekte Grösse ist abhängig von Vorlieben und Fahrkönnen und dem vorgesehenen Einsatzgebiet. Generell gilt: Je länger ein Board, desto laufruhiger, weite, langgezogene Kurven und eine hohe Geschwindigkeit. Freestyler und Boarder im Wald oder in steilerem Gelände wählen kürzeren, wendigeren Boards.

Körperlänge   (cm) Snowboardlänge (cm)
147 128 – 136
152 133 – 141
158 139 – 147
163 144 -152
168 149 -157
173 154 -162
178 159 -167
183 160+
188 160+
193 160+

Passt mein Schuh-grösse ?

Schauen Sie im Tabelle welche Board Breite sie brauchen. Die perfekte Grösse ist abhängig von Vorlieben und Fahrkönnen und Körpergewicht. Ein schwerere Rider kann ein breiteres brett wählen.

Alltag Schuhgrösse (EUR) <40 41-43 44-45 45+
Snowboard Breite Narrow Normal oder Mid-wide Mid-Wide Wide
Boardbreite Mitte (taille) <25 cm 25-26 25-26 ab 26cm
Bindung S M L L

Was für Model ?

all mountain
All Mountain/ Piste. (75% Piste/25% Gelände)
Den idealen Kompromiss zwischen den verschiedenen Einsatzgebieten erlangen will, benötigt ein All-Mountain-Board. Es unterscheidet sich zum pures Freestyleboard nur durch eine andere Konstruktion, die das Gewicht besser auf die Kanten verlagert. Somit wird das Fahren auf der präparierten Piste einfacher und benötigt weniger Kraft als bei einem Freestyle-Board.

powder trysil
Freeride / Splitboard (50-100%Gelände)
Abenteurer und du liebst den Tiefschnee? Als Backcountry Soulrider fährt man lange Freeride Boards, um im Powder ultimativ surfen zu können. Das Board ist eher weich, um Unebenheiten locker ausbügeln zu können und an der Nose eher breit, um den nötigen Auftrieb im Powder zu bekommen. Solch ein Board wird meist im Tiefschnee gefahren, lässt sich aber auf der Piste auch gut riden.       Splitboards Als Alternative zum Schneeschuh oder Kurzski gibt es technisch sehr ausgefeilte Splitboards, die man auseinander bauen kann und wie Tourenski zum Aufstieg verwendet werden. Die Boards sind der Länge nach geteilt und werden mit einem ausgeklügelten System zusammen gebaut. Auf die Boardunterseite werden spezielle Felle geklemmt die ein zurückruschen verhindern. Zum Aufstieg werden noch verstellbare Stöcke benötigt um nicht umzukippen. Oben angekommen wird das Board zusammengesteckt und hat zur Abfahrt ein normales Board unter den Füßen. 

race snowboard
Race-carver (90%Piste/10% Gelände)
Als Racer fährt man je nach Können und Interesse ein möglichst hartes Board. Je besser und schneller Du fährst, um so länger und härter sollte dein Board sein. Ein Raceboard ist schlussendlich zum lässigen dahincarven gedacht. Der Vorteil bei solch einem Race – Carvingboard ist, dass es auf der Piste auch bei hohen Geschwindigkeiten gut zu manövrieren ist. Durch die härtere Vorspannung und der schmalen Bauweise lassen sich Pisten mit einem kleinem Radius in Schräglage befahren. Daher auch der Name Carving (schneiden). Die Bauweise solch eines Boards ist meist lang und schmal. Für solch ein Board benötigst du Plattenbindung und Hardboots.  

fs
Freestyle (Park&Pipe&Backcountry)
80% der Schweiz steht auf ein Freestyle Board. Einfach fürs lernen, und später die Tricks. 
Ripp-it-up ! Hältst du dich gerne im Funpark  auf? Dann wählst du am besten Freestyle. Das Freestyle-Board ist eher weich, nicht besonders lang (130–165cm) und das Heck, bzw. Tail, ist mit der Spitze, bzw. Nose identisch. Freestyle-Boards sind zum Springen, Landen und zum Rail-Fahren konstruiert. Daher ist es möglich, die Bindungen zentral auf das Brett zu montieren, um auch rückwärts fahren zu können. Wer also einen Tag im Park mit Kickern, Rails und Boxen einem Tag im Tiefschnee vorzieht, braucht ein Freestyle-Board.