Produktberatung: Kauf, Aufbau, Verwenden, Wartung

Kaufen: Welches aufblasbare Einsteiger SUP Board?

Die richtige Boardgrösse für Anfänger?
Anfänger brauchen vorallem ein stabiles (genügend BREITES) Board! Als Faustregel gilt: je schwerer die Person ist, desto breiter sollte das Board sein.

Körpergewicht unter 80 kg ➨ Board 76 cm (30″ Inch) BREIT
Körpergewicht zwischen 80-100 kg ➨ Board 81 cm (32″ Inch) BREIT
Körpergewicht über 100 kg ➨ Board 86 cm (34″ Inch) BREIT

Erfahren Sie mehr und sehen Sie aufblasbare Anfängerboards nach Preis geordnet.

Oder nutzen Sie unser kostenloses Tool und berechnen Sie, welches SUP das Beste für Sie ist.

Kaufen: Welches aufblasbares Touring SUP Board?

Bitte beachte folgende Punkte:

  • Das Gewicht des Boards. Je schwerer (12kg+), desto mehr Energie brauchst Du, um es auf Tempo zu bringen und eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten.
  • Die Stabilität. Je stabiler, desto leichter und angenehmer sind längere Strecken zu bewältigen.
  • Bei Touren, wo Du mehr als eine Tasche an Bord haben möchtest, wirst Du ein zusätzliches Bungee-Seil am Heck zu schätzen wissen.
  • Preisunterschiede: Bekannte Marken wie z.B. Red Paddle, Naish und Starboard sind auf Grund höherer Gesamtkosten (Verkauf, Marketing, Entwicklung, usw…) teurer, als weniger bekannte Marken wie FIT OCEAN, STX, usw. welche auch innovative und sehr gute Qualität anbieten.

 Erfahren Sie mehr und sehen Sie aufblasbare Touringboards nach Preis geordnet.

Aufbau: Wie pumpt mann ein aufblasbares Stand Up Paddleboard iSUP auf ?

  1. Schlauch an die Pumpe anschließen.
  2. Vor dem Pumpen muss die PIN (gelb) UP sein. Zum Loslassen der PIN = Drücken und Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
  3. Drücken Sie das Rohr in die Entlüftung und drehen Sie es zum Verbinden um 90°.
  4. Beginnen Sie mit dem Pumpen in doppelter Wirkung.
  5. Etwa 7 psi schalten auf Einzelaktion um und füllen bis max. 15 psi.
  6. Entlüften Sie, indem Sie nach unten drücken. Fixieren durch Drücken und Drehen im Uhrzeigersinn

ACHTUNG: Der mitgelieferte Ventil-schlüssel dient nur zur Reparatur und nicht zum Ablassen der Luft.                                 

Kaufen: SUP Paddel

Die meisten Anfänger sind mit einem 3-teiligen, verstellbaren Alu-Paddel am besten beraten. Robust, passt für jedes Familienmitglied (Länge verstellbar, Blattgrösse mittel), nicht teuer und passt in die SUP-Tasche von inflatables.

Fortgeschrittene und ambitionierte Anfänger könnten sich für ein Carbon-Paddel entscheiden, das leichter ist (weniger Schwinggewicht). 80% bedeutet 80% Carbon und 20% Harz. Hardboard-Paddler könnten auch ein 2-teiliges Paddel nehmen. Achten Sie auf die Blattgrössen. Empfohlen:
Ihr Gewicht <70kg = Blatt < 80sq.in.
Ihr Gewicht 70-85kg = Blatt 80-90 sq.in.
Ihr Gewicht > 85 kg = Blatt  > 90 sq.in.

Kaufen: Welche weitere Ausrüstung brauche ich zum Stand Up Paddling?

Leash
Dies ist ein Seil zwischen Ihrem Board und Ihrem Knöchel. Denn wenn du runterfällst und es gibt etwas Wind, wird der Wind dein Board mitnehmen und du kannst nicht schnell genug schwimmen, um es zu fangen! (FYI auf Flüssen tragen wir keine Leashes, weil man sich hinter einem Felsen verfangen kann)

Schwimmweste
Wenn Sie mehr als 300 Meter von der Uferlinie entfernt paddeln (was bei der Überquerung eines Sees schnell der Fall ist), müssen Sie eine Schwimmweste tragen

Telefon
Erwägen Sie ein Telefon in einer wasserdichten Tasche für Notfälle.

Wasserdichte Taschen
Für das Mitführen von Geldbörse, Schlüssel, Handy usw. gibt es wasserdichte Brustbeutel, die man sich um den Hals hängen kann. Da dies auf Touren jedoch etwas lästig ist, sind wasserdichte Packsäcke praktischer. Sie können auch ein Getränk, Ersatzkleidung etc. mitnehmen. Wenn kein Gepäcknetz vorhanden ist, kann der Packsack mittig auf dem Stand Up Paddle Board platziert werden.

Stand Up Paddling macht durstig! Achten Sie bei längeren SUP-Touren darauf, dass Sie genügend zu trinken dabei haben oder planen Sie Orte mit Einkaufsmöglichkeiten entlang der Strecke ein. Für die Mitnahme von Flüssigkeiten eignen sich auch spezielle Trinkgürtel oder Trinkrucksäcke.

Kleidung
Da Sie beim Stand Up Paddling immer in Bewegung sind, ist Ihr Körper nicht kalt. Je nach Lufttemperatur reichen bei Wassertemperaturen, die einen kurzen Sturz ins Wasser erträglich machen, Badebekleidung, Boardshorts & Lycra-Shirt, sogenannter Rashguard vom Surfen. Oder andere kurze oder lange Jogging-, Rad- oder Sportbekleidung mit hohem Kunststoffanteil, die schnell trocknet. Vor starker Sonneneinstrahlung sollten Sie sich mit Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung schützen.

Bei längeren Stand-Up-Paddle-Touren ist es sinnvoll, wärmere Kleidung mitzunehmen – falls das Wetter umschlägt oder man bei längeren Pausen nicht friert. Hierfür eignen sich Arm- und Beinlinge aus dem Radsport, Windstopper und leichte Regenkleidung.

Mit der richtigen Kleidung lässt sich die SUP-Saison auf das ganze Jahr ausdehnen! Wenn die Wassertemperaturen beim Einsteigen unangenehm werden, kommen 3/2 mm oder 4/3 mm dicke Neoprenanzüge zum Einsatz, die nicht zu eng sind. Ideal in der Nebensaison sind auch sogenannte Long Johns (Neoprenanzug ohne Arme) und dazu ein langärmeliger Shepherd / Jacke aus Neopren.

Manche Leute wollen auch im Winter nicht mit dem SUP-Board aufs Wasser gehen. Eine eis- und schneebedeckte Seenlandschaft hat auch ihren Reiz. Ein dicker Neoprenanzug oder ein Trockenanzug, dicke Neoprenschuhe, Mütze und Schwimmweste sind ein Muss für ein Winterabenteuer!

Schuhe
Am besten ist es, barfuß zu sein. Die meisten Stand Up Paddle Boards haben eine gepolsterte Standfläche (Deckpad), die das Barfußstehen angenehm macht. Ansonsten sind Schuhe mit weichen Sohlen, die auch nass werden können, sinnvoll (Badelatschen) und Neoprenschuhe für kühlere Wasser- oder Lufttemperaturen. Im Winter haben wir sehr gute Erfahrungen mit nicht zu “klobigen” Neoprenschuhen (z.B. von Atan) plus Croqs gemacht – super isolierend & bequem!

 

Kaufen: Aufblasbare SUP-Konstruktion: Was bedeutet single layer, double layer, fusion, Dropstich, Stringer?

Es gibt eine Menge Informationen im Internet. Um Ihnen das “Lesen” und Verstehen zu erleichtern, werden hier einige Begriffe erklärt.

Dropstich
Vertikales Nylongarn wird zwischen eine obere und untere Lage genäht. Wenn das Board aufgepumpt wird, hält dies den Rumpf flach. 500D/660D/1000D Dropstich. Hier ist die Anzahl der vertikalen Nylongarns pro Quadratzoll gemeint. Je mehr, desto steifer das Board. 500D ist akzeptabel, wenn das Board selbst mindestens 15cm dick ist.

Einzellage & Doppellage& Fusion
Die Konstruktionsschicht an sich ist luftdicht und etwa 0,5 mm dick und besteht aus Mesh und PVC. Einige Marken verkauften die Platte einfach in dieser Konstruktion, die in der Branche als “einlagig” bezeichnet wird
Andere wiederum klebten eine zweite Schicht PVC auf die Konstruktionsschicht. Dies wird in der Branche ‘double layer’ genannt.
Ab 2012 wurde statt des Aufklebens einer zweiten Schicht die Konstruktionsschicht einfach dicker gemacht, indem mehr PVC darauf geschmolzen wurde. Dies wird als “Fusion-Technologie” oder “Double Layer Light” oder “Double Layer Fusion” und viele Variationen mit dem Wort “Fusion” bezeichnet.

Stringer
Seit 2013 kleben Marken einen Streifen PVC oder Dynema über die Länge des Boards oben und unten auf, dies soll die Steifigkeit erhöhen. Tests zeigen eine Erhöhung von nicht mehr als 5%.

Seitenschienen
Hier ist gemeint, dass die Seite des SUPs, auch Rail genannt, aus 2 Lagen gefertigt ist. Dies ist nur ein Marketingbegriff, da alle SUP’s ein Rail aus 2 Lagen haben, das auf den Rest des SUP’s geklebt ist. In ein inneres Railband und ein äußeres Railband.

Rail-Schmelztechnik
Seit 2017 experimentieren die Hersteller damit, das Side-Rail zu schmelzen, anstatt es zu verkleben, um Gewicht zu sparen und es robuster zu machen. Soweit wir wissen, hat man mit dem inneren Railband Erfolg gehabt, aber das äußere Railband ist immer noch geklebt.

Was brauche ich also?
Als Kunde ist es schwierig, alle Online-Informationen zu analysieren, und auch die Vermarkter verwenden die Begriffswelt ziemlich durcheinander. Wir kennen unsere Produkte gut und deshalb raten wir Ihnen, unsere Kaufberatung zu nutzen

Kaufen: Welcher Kite und welches Kiteboard für Anfänger/Freerider?

Aller Anfang ist schwer und es gibt eine Menge an Informationen, auf diversen online Seiten zu finden.
Um den Kauf der richtigen Ausrüstung zu erleichtern, haben wir Euch diese, in zwei einfachen Tabellen zusammengefasst.

Für den Anfang braucht Ihr:

  • Kiteboard
  • Kite +Kitebar + Pumpe
  • Neoprenanzug + Trapez

Welcher Kite und welches Kiteboard für Anfänger/Freerider?

Beispiel:
Thomas ist 26 Jahre alt, hat genug vom Tennis spielen und erlernte in den Ferien das Kitesurfen. In den Ferien sind Ägypten und Brasilien seine lieblings Spots.
Er wohnt in der Schweiz und möchte zum kiten ab und zu an den Comer- oder Neuenburger See fahren. Thomas wiegt 85 kg weshalb wir Ihm je einen 9 m2 und 12 m2 grossen Kiteschirm mit der passenden Kitebar und dem Trapez dazu sowie ein 150 cm langes Twintip-Kiteboard für optimalen Auftrieb empfehlen.

Kaufen: Welches aufblasbare Kanu | Kajak? Worauf sollte man achten?

Im Allgemeinen gibt es 4 Arten von aufblasbaren Kanus Kajaks auf dem Markt

  1. Unterhalb von CHF 200.- Schlauchboote mit sehr dünner Haut (0,2 mm PVC), die billig sind, aber schnell auslaufen, instabil sind und sich biegen. Oft sind dies Schlauchboote für Kinder.
  2. Ab CHf 200.- erhalten Sie ein dickhäutiger Schlauchboot, das robust und steif ist.
  3. Ab CHF 200.- mit einer zusätzlichen Abdeckung, die über den aufblasbaren Rumpf gleitet. Achtung: Diese haben 1 Nachteil, nämlich Schimmel, Mehltau, Pilz, der zwischen den 2 Schichten auftreten kann. Empfohlen, dass Sie sie vor der Lagerung wirklich gut trocknen
  4. Das obere Ende, an dem der aufblasbare Rumpf (und der untere Teil) aus Dropstich (Nylongarne oben) bestehen, wodurch ein Schlauchboot entsteht, das fast so steif wie ein hartes Kanu ist. Einige der Schlauchboote haben sogar eine harte Nase, um das Wasser zu schneiden (Verdrängungsbogen) und sie leichter zu paddeln
Kaufen: Welches Segel- und Windsurfbrett für Anfänger/Freerider?

Aller Anfang ist schwer und es gibt eine Menge an Informationen, auf diversen online Seiten zu finden.
Um den Kauf der richtigen Ausrüstung zu erleichtern, haben wir Euch diese, in zwei einfachen Tabellen zusammengefasst.

Für den Anfang brauchen Sie:

  • Windbrett
  • Segel + Mast + Boom + Mastextension + Mastfuß
  • Neoprenanzug (abhängig von der Wassertemperatur)

Welches Segel- und Windsurfbrett für Anfänger/Freerider?

Beispiele:
Peter möchte Windsurfen erlernen. Er lebt in der Schweiz und will hauptsächlich auf den schweizer Seen oder dem Comersee Windsurfen.  In den Ferien sind Ägypten und Brasilien seine lieblings Spots. Peter wiegt 85 kg weshalb wir Ihm ein 5 m2 grosses Anfänger Segel und ein Anfängerboard mit 300 Liter Volumen und Schwert empfehlen.

Markus kann bereits Windsurfen, musste aber eine längere Pause einlegen. Nun möchte er wieder regelmässig Windsurfen und braucht eine neue Ausrüstung.
Markus ist 90 kg schwer und wird hauptsächlich auf schweizer Seen unterwegs sein. Wir empfehlen ihm ein 140 Liter Freeridebrett und ein 8,5 m2 großes Segel.

Kaufen: Welcher Kite und welches Kiteboard für Anfänger/Freerider beim Kitefoiling?

Die Steuerung eines Foil-Kiteboards ist anders, als die eines herkömmlichen Kiteboards.
Am besten lernt Ihr das Foil-Kiten mit der dafür passenden Kite-Foil-Ausrüstung. (nicht mit einer Crossover-Surf/Kitefoil-Ausrüstung).

Für den Anfang brauchen Sie:

  • Foils + Foil-kiteboards
  • Kite +Kitebar + Pumpe
  • Neoprenanzug + Trapez

Beispiel:
“Thomas” ist nach seiner ersten Kite Saison mit dem Twintip-Board auf den “Geschmack” gekommen.
Und möchte nun auch bei leichteren Windverhältnissen kiten gehen. Mit einem “Foil-Kiteboard” ist das möglich.
Wir empfehlen ihm, seinen bestehenden 12er Kiteschirm und dazu ein Foil-Kiteboard mit Volumen und einem Foil mit 1450 cm sq Fläche zu kaufen.

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